Von Zwängen und Schönheiten der Mauern




Das war toll! Den ganzen Sonntag verbrachte ich noch im Bewusstsein, etwas Einmaliges und Unvergessliches erlebt zu haben. Ach, eigentlich reichte der Rausch bis weit in den Montag hinein. Kein Rausch mit Promille; eher ein Wind, wie von einem Fahnenschlag, der seine Liebe in die Luft schmeißt und mich mitnimmt. Ich liebe einen solchen Nachhall.

Das war phänomenal, grandios, überwältigend. Mega. Glückwunsch Forum Kunst zum 50. Und Danke. Das war ein voll gelungener Geburtstag. Was für eine Show. Wie die Gespenster aus den Mauern krochen. Wie die Töne die Fugen hinab rannen. Wie Hände Farben herausklopften und Steine bespielten. Wie Töne sich zart in den Nachthimmel erhoben. Wie das Tor bebte und tanzte und sich klirrend um sich selbst drehte. Wie Arme übers Dach hoch oben hingen und vorklatschten, und alle klatschten nach. Wie das Tor im Technorausch fluoreszierte. Wie es am Ende zersprang und in sich zusammenfiel. Ich will es immer wieder sehen.

Ich bin ja überzeugt, dass jedem Ding ein Wesen innewohnt. So stecken in alten Gemäuern die Geschichten aus Jahrhunderten….

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