Afghanistan: Aktuelle Lage (Ende der Koedukation an den Universitäten) und Kommentar (mit Taleban reden?)

´Schätze, so sieht´s aus.
Auch Verlieren will gelernt sein. Die von Herrn Ruttig monierte Großspurigkeit, die ist wirklich übel.
Alles echt bitter

Afghanistan Zhaghdablai

Zunächst meine aktuelle Lagezusammenfassung, heute in der taz und hier online:

Zunehmende Armut, Widersprüchliches zu Frauenrechten

Taleban versprechen freie Ausreise mit gültigen Papieren/ Paris, London wollen humanitäre „UN-Sicherheitszone“ in Kabul

Nach Redaktionsschluss kam folgende Meldung:

Am Sonntag (29.8.) gab der amtierende Taleban-Minister für das Hochschulwesen, Maulawi Abdul Baqi Haqqani (in Geistlicher), bekannt, dass die Koedukation an den Universitäten aufgehoben sei. Auch dürften Dozenten nicht mehr Studentinnen unterrichten.

Haqqani verpackte das ganze auf einer Konferenz, an der nur Männer teilnehmen durften (Foto hier), nett. Jungen und Mädchen dürften weiter die Universität besuchen, sagte er. Aber in getrennten Klassen. Das gesamte Bildungswesen werde sich am Scharia-Recht orientieren und alles, was bisher islamischen Prinzipien widersprochen hab, „reformiert“, also verändert, und was er „moralische Korruption“ nannte, von den Campussen eliminiert werde. Gehälter würden weiter bezahlt, sagte Haqqani, fügte aber hinzu, dass er sich für gegenwärtige Verzögerungen etnschuldige (sieh unten im Artikel). Er…

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